Am Flussufer des Ayeyarwady erbaut, verbindet Mandalay die königliche Geschichte Myanmars mit der Bewahrung spiritueller Traditionen. Das königliche Erbe findet man im „goldenen Palastkloster“ mit seinen herrlichen Schnitzereien. Das spirituelle Zentrum ist die Mahamuni-Pagode, in der die meist verehrte Buddhastatue von Mandalay aufbewahrt wird.
Die hohe Statue hat ihre ursprüngliche Form verloren, denn Gläubige haben zum Zeichen der Verehrung viele Schichten Blattgold aufgetragen. Nur das polierte Gesicht mit dem ruhigen Blick ist unverändert.
Holzschnitzerei, Bildhauerei, Goldblatt- und Zigarrenherstellung – Mandalay wirkt wie ein großer orientalischer Basar. Das Zentrum für Einkäufe ist das obere Mandalay, wo sich die farbenfroh gekleideten Bewohner der Berge treffen und mit den Bewohnern der Stadt in Kontakt kommen.
Vom nahegelegenen Pagoden-Berg bei Sagaing hat man einen herrlichen Ausblick. Es ist wohl die beeindruckendste Aussicht in ganz Myanmar. Man sieht von hier auf den Ayeyarwady Fluss, der immer wieder daran erinnert, dass er die Lebensader des Landes und die Verbindung zwischen den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Myanmars ist.