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Das Essen in Myanmar ist eine Mischung zwischen chinesischer und indischer Küche. Eine typische Familienmahlzeit besteht aus großzügigen Reisportionen, die normalerweise mit Curry gegessen werden. Trotz indischer und chinesischer Einflüsse sind die Currys etwas anders als die indischen Rezepte; sie sind weniger scharf und stärker mit Knoblauch und Ingwer gewürzt. Fleisch isst man nicht in großen Mengen. 

Das Hauptgericht besteht in der Regel aus Huhn, Fisch oder Garnelen. In der burmesischen Küche verwendet man die vielen verschiedenen Gemüsesorten, die das Jahr über erhältlich sind. Fischsoße und getrocknete Krabben dienen als Gewürze.

Zwei typische burmesische Gerichte sind „Mohinga“ und „Khauskswe“. Mohinga ist eine dicke Fischsuppe und wird mit leicht vergorenen Reisnudeln gegessen. Khauskswe ist ein Nudelgericht mit in Kokosmilch gekochtem Hühnchen. Zum Nachtisch gibt es meist Obst, beispielsweise die exotische Mangostane und die streng riechende aber aromatische Zibetfrucht.

Grüner Tee und mit Zucker und Milch zubereiteter Tee werden normalerweise getrunken, wohingegen Kaffee erst seit kurzem beliebter wird. Alkoholische Getränke werden in buddhistischen Ländern allgemein weniger konsumiert, obwohl es regionale Biersorten und starke Liköre aus dem Saft der Toddypalme gibt.


 
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