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Eine Pagode hat eine Glockenform und ist der Ort, an dem die Gläubigen beten oder Opfergaben bringen. In der Mitte der Pagode wird normalerweise eine heilige Reliquie aufbewahrt. Deshalb steht sie gewöhnlich etwas erhöht.

Ein Tempel ist ein Gebäude, das die Gläubigen betreten können. In eine Pagode geht man nicht, sondern man betet davor.

Yangon ist sicher ein unvergesslicher Ort, denn hier steht die Shwedagon Pagode, der landesweit größte und wichtigste buddhistische Schrein. Sie erhebt sich auf der Spitze eines kleinen Berges und ihre goldenen Türme ragen fast 100 Meter in den Himmel und dominieren alles. Wenn Sie auf einer der vier überdachten Treppen oben angekommen sind, können Sie Hunderte von Pavillons, Schreinen und Statuen sehen und die Gläubigen, die beten und Opfer darbringen.

Die Mahamuni Pagode liegt im südlichen Mandalay. Sie wurde vor der Gründung der Stadt erbaut und im späten 19. Jahrhundert wieder aufgebaut. Zu diesem großen Schrein führen überdachte Gehwege, die mit Geschäften und den Ständen der Astrologen gesäumt sind. Die Pagode beherbergt die meistverehrte Buddhastatur von Mandalay. Sie hat ihre ursprüngliche inzwischen Form verloren, denn Gläubige haben zum Zeichen der Verehrung viele Schichten Blattgold aufgetragen. Nur das glänzend polierte Gesicht, das mit gelassenem Blick auf die tägliche Darbietung religiöser Verehrung schaut, ist unversehrt.

Der Ananda Tempel in der Ebene von Bagan wurde 1091 fertiggestellt. Sein Name kommt aus dem Burmesischen und bedeutet „unendliche Weisheit des Buddha“. In seiner Mitte befindet sich ein riesiger Würfel, der von einem 9,5 Meter hohen reich vergoldeten Buddha eingenommen wird. In die gewölbten Korridore sind unzählige Nischen gebaut.

Flussaufwärts, 11 Kilometer von Mandalay entfernt liegt Mingun, die Stadt mit der größten unversehrten Glocke der Welt und mit der größten unvollendeten Pagode.König Bodawpaya begann im frühen 19. Jahrhundert mit dem Bau. Als er 1819 starb wurden die Arbeiten bei 150 Metern Höhe eingestellt. Danach wurde sie 1838 durch ein Erdbeben beschädigt. Etwas im Schatten der Mingun Pagode steht die schöne weiße Settawya Pagode, die 1811 erbaut wurde und in der sich ein Fußabdruck des Buddha in Marmor befindet.



 
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