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Geschichte
Im Januar 1996 trat die Road To Mandalay zu ihrer Jungfernfahrt an und öffnete so ein neues Kapitel in der Geschichte des berühmten Orient-Express. Als Myanmar allmählich wieder seine Grenzen öffnete, bot die Road To Mandalay eine einmalige Gelegenheit, die unberührte Schönheit dieses lange verborgenen Landes zu erleben.
Ursprünglich als deutsches Rheinschiff gebaut, lief das Schiff bereits im Juli 1964 vom Stapel. Das Schiff, das den höchsten Ansprüchen seiner Zeit entsprach, wurde 1994 von Orient-Express Hotels, Trains & Cruises gekauft und wurde zu einem schwimmenden Hotel bei Dresden.
Daraufhin wurde es für 6 Millionen US Dollar in Lauenburg bei Hamburg renoviert. Die Zahl der Kabinen wurde von 98 auf 72 reduziert und das Innere des Schiffes im traditionellen burmesischen Stil dekoriert. Ein modernes Abwassersystem verhindert die Verschmutzung des Ayeyarwady Flusses. Nachdem diese Arbeiten abgeschlossen waren, wurde das Schiff mit Hilfe eines speziellen Schifftransporters durch den Englischen Kanal und den Suez Kanal nach Myanmar transportiert und kam dort Ende 1995 an. Die Road To Mandalay wurde in Yangon abgeladen und erregte zunächst vor Ort großes Interesse, bevor sie den Ayeyarwady flussaufwärts nach Mandalay fuhr. |
Die Detailarbeiten in Mandalay übernahmen einheimische Kunsthandwerker. So erhielt z.B. das offene Aussichtsdeck geflochtene Möbel und burmesische Schnitzereien wurden im Restaurant eingearbeitet. Burmesische Antiquitäten vervollkommnen die Einrichtung und verleihen der Road To Mandalay ein landestypisches Flair.
Die Road To Mandalay ging am 31. Januar 1996 in Mandalay auf Jungfernfahrt und kam am 5. Februar 1996 in Bagan an. Zu den Gästen gehörten Prinz Michael von Griechenland, Helena Bonham Carter, Prinz Michael von Kent und Prinzessin Marina von Griechenland.
Heute fährt die Road To Mandalay auf dem Ayeyarwady und bietet auf dieser Flusskreuzfahrt mit traditionellem Komfort ihren Gästen einen einmaligen Einblick in dieses faszinierende Land. |  |
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