An die 5.000 Denkmäler, auf 42 Quadratkilometer am Ayeyarwady Fluss verteilt, legen Zeugnis davon ab, dass Bagan früher ein Zentrum für buddhistische Spiritualität und Lehre war.
Burmas Könige widmeten sich von 1044 bis 1287 mit ganzer Kraft und beträchtlichen Mitteln dem Bau von Pagoden und Tempeln. Ihre großen Paläste waren aus Holz und sind verbrannt oder eingestürzt, aber einige hundert Tempel und Pagoden stehen immer noch an den Ufern des Ayeyarwady Flusses.
Als Weltkulturerbe ist Bagan anderen großen Zentren Südostasiens ebenbürtig und ist nur mit Angkor Wat in Kambodscha zu vergleichen.
An beiden Seiten durch den großen Ayeyarwady Fluss umrahmt, stehen die meisten Denkmäler um die ursprüngliche Stadt in der Flussbiegung. Kein Denkmal gleicht dem anderen. Alle sind einzigartig in Gestaltung und Konzeption.
Bagan wird Sie faszinieren. Fragen Sie jemanden, der die unzähligen glänzenden Tempel im Sonnenauf- oder untergang erlebt hat! Die Tempel sind heute leer. Vom Menschen geplündert oder durch die Natur besiegt, sind die großen Orden singender Mönche mit ihren nachklingenden Glocken weitergezogen.
Stattdessen gibt es hier nur Ruhe und Frieden und das Wunder, dass der Mensch eine so große Stadt spiritueller Denkmäler erschaffen hat, wird greifbar.